Elementarstufe
Kinder im Kindergartenalter sind aufmerksame und eifrige Forscher, sie beobachten ihre Umwelt genau, stellen Vermutungen an und wollen diese selbstständig überprüfen. Im Spiel begegnen ihnen Naturphänomene, die sie neugierig machen und ihren Forschergeist wecken.
Meist sind es Phänomene aus der belebten Umwelt, die die Kinder entdecken und verfolgen, aber genauso interessant finden sie Phänomene aus der unbelebten Natur, wenn sie an solche herangeführt werden. Die Freude am Ausprobieren begleitet ihr Heranwachsen von Anfang an und so sind die Kinder begeistert dabei, wenn es um Experimente geht. Besonders durch das Aufgreifen von alltäglichen Themen oder Erlebnissen der Kinder können die Experimente in den Alltag eingebaut werden. Im Experimentieren werden die Kinder auf vielfache Weise gefordert und gefördert.
- Durch den Umgang mit den Materialien werden die Auge-Hand Koordination und die Feinmotorik
geschult. - Die Kinder lernen, gemeinsam die Lösung für ein Problem zu finden und Aufgaben zusammen zu bewältigen.
- In der Auseinandersetzung mit einem Problem werden die sprachliche Kompetenz und die kognitiven Fähigkeiten der Kinder gefördert.
Die Kinder stellen Vermutungen an oder erzählen von eigenen Erfahrungen, sie beobachten das Experiment und werden angeregt, ihre Deutung des Phänomens zu geben. Eine ganzheitliche Förderung im Elementarbereich dient zur Vorbereitung auf die Grundschulzeit und eröffnet die Möglichkeit, ein anschlussfähiges Bildungskonzept umzusetzen.
Durch die Förderung der Kinder wird hier der Grundstein für das weitere Interesse an Naturwissenschaften gelegt und das spätere Lernen in der Schule fällt den Kindern leichter.
Mit den Experimentiersätzen für den Kindergarten „Anja und Leon experimentieren…“ erhalten die Kinder und die/der Erzieher/in Materialien, mit denen sie Phänomenen „auf den Grund“ gehen können.
Unsere Experimentiersätze bietet ihnen eine Zusammenstellung von Materialien, mit denen die Versuche sicher durchgeführt werden können. Diese Versuchsgeräte unterscheiden sich bewusst von Haushaltsgegenständen, so bekommen die Kinder das Gefühl, wie richtige Forscher mit wissenschaftlichen Materialien zu experimentieren. Für die/den Erzieher/in entfällt die zeitaufwändige Beschaffung und Vorbereitung. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht in der sicheren Reproduzierbarkeit der Experimente. Außerdem enthalten unsere Experimentierboxen keinerlei Einwegmaterialien, die Sie umständlich wiederbeschaffen müssen, sondern dauerhafte, kindgerechte Materialien, die wiederholbare Versuchsergebnisse liefern.
Es ist möglich, die Experimente an allen Orten sowohl in Räumen als auch im Freien durchzuführen.
Durch die bebilderten Versuchsabläufe ist es den Kindern möglich, die Versuche selbstständig zu wiederholen. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Experimente sollen die Kinder die Agierenden sein, wobei entsprechend der Altersgruppe Hilfestellungen nötig sein können. In der Nachbereitung wird mit den Kindern das Phänomen besprochen, Erklärungen für das Gesehene werden gemeinsam gefunden und die/der Erzieher/in kann abschließend den wissenschaftlichen Hintergrund erklären. Die Erklärungen in der Anleitung sind so formuliert, dass sie den Kindern das Phänomen begreiflich machen, ohne dem späteren Schulstoff vorzugreifen.
Die Kinder können angeregt werden, vor dem Experiment Vermutungen über dessen Verlauf anzustellen. Begleitend kann eine Forschermappe angelegt werden, in der die Experimente dokumentiert werden. Das kann durch Fotos geschehen, die Kinder können aber auch selbst ein „Protokoll“ malen oder Bilder zum Thema aufkleben. Durch die Mappe werden die Experimente für die Kinder erinnerbar gemacht und können leichter wiederholt werden, die Erfahrungen der Kinder werden gefestigt. Die Ergebnisse können auch in einem Portfolio gesammelt werden.
